Fesselnde Broschüren für Innenarchitekt:innen gestalten

Gewähltes Thema: Gestaltung überzeugender Broschüren für Innenarchitekt:innen. Willkommen in einem Raum, in dem Haptik, Bildsprache und Storytelling zusammenkommen, um Ihre Projekte sichtbar, fühlbar und erinnerbar zu machen. Lassen Sie sich inspirieren und teilen Sie Ihre Fragen oder Beispiele – wir freuen uns auf Ihren Kommentar und Ihr Abo.

Zielgruppe verstehen und klar positionieren

Personas präzise entwickeln

Ob Bauträger, Hotellerie, Kanzleien oder private Bauherr:innen – jede Gruppe hat andere Motive. Skizzieren Sie konkrete Personas mit Projekterfahrung, Entscheidungswegen und ästhetischen Präferenzen, damit Ihre Broschüre genau die Fragen beantwortet, die wirklich zählen.

Bedürfnisse in Nutzen übersetzen

Zeigen Sie nicht nur Räume, sondern Ergebnisse: bessere Aufenthaltsqualität, funktionale Abläufe, messbare Zufriedenheit. Eine kurze Erzählung mit Vorher‑Nachher‑Kontrast macht aus schönen Bildern greifbare Vorteile und lädt Leser:innen ein, den nächsten Schritt zu gehen.

Tonalität Ihrer Marke schärfen

Klingt Ihre Broschüre eher puristisch, poetisch oder progressiv? Stimmen Sie Wortwahl, Satzrhythmus und Überschriften auf Ihre Positionierung ab, damit jedes Detail konsistent ist – vom Cover bis zur Kontaktseite. Kommentieren Sie gern, welche Tonalität Sie anstreben.

Layout und Typografie, die führen statt verwirren

Nutzen Sie ein flexibles, modulares Raster, das variierende Bildformate und Textmengen harmonisiert. Weißraum ist kein „Leerraum“, sondern Atem für Inhalte. Er steigert Wertigkeit, Konzentration und Lesefreude – besonders bei detailreichen Interieurs.

Farbe, Materialität und haptische Inszenierung

Extrahieren Sie Töne aus Naturstein, Holz und Textilien Ihrer Projekte. Eine ruhige, reduzierte Palette verstärkt Authentizität und verhindert visuelle Konkurrenz. Akzentfarben setzen Sie gezielt für Kapitelmarkierungen, Infografiken oder stimmige Kapitelaufmacher.

Farbe, Materialität und haptische Inszenierung

Ungestrichene, leicht strukturierte Papiere transportieren Wärme, matte Bilder und eine natürliche Anmutung. Recycelte Qualitäten mit hoher Opazität wirken modern und verantwortungsbewusst. Denken Sie an Griff, Steifigkeit und Geräusch – Haptik bleibt im Gedächtnis.

Bildsprache, die Räume sprechen lässt

Planen Sie Fototermine zu Tageszeiten mit weichem, natürlichem Licht. Achten Sie auf parallele Linien und saubere Fluchten. Ein stativer, ruhiger Bildstil lässt Materialien wirken und reduziert Verzerrungen, die die räumliche Lesbarkeit beeinträchtigen könnten.

Storytelling und Texte mit rotem Faden

Starten Sie mit dem Ausgangspunkt: Bedürfnisse, Kontext, Herausforderungen. Führen Sie zur Idee und deren gestalterischen Entscheidungen. Enden Sie mit spürbaren Ergebnissen: bessere Orientierung, höhere Aufenthaltsqualität, effizientere Flächen. So entsteht eine nachvollziehbare, glaubwürdige Reise.

Storytelling und Texte mit rotem Faden

Jede Projektseite bekommt einen prägnanten Claim, die wichtigsten Fakten und eine kurze Erzählung. Vermeiden Sie Fachjargon, wenn er nicht erklärt wird. Schreiben Sie aktiv, konkret und bildhaft, damit Leser:innen die Räume vor ihrem inneren Auge betreten.

Storytelling und Texte mit rotem Faden

CTA‑Elemente fügen sich ruhig ein: ein QR‑Code zur ausführlichen Galerie, eine Einladung zum Showroom‑Besuch, ein Hinweis auf Materialmuster. Fordern Sie Feedback ein: Welche Räume berühren Sie? Abonnieren Sie unseren Newsletter für weitere Beispiele und Vorlagen.

Druckverfahren klug wählen

Kleinere Auflagen profitieren von hochwertigem Digitaldruck mit zuverlässigen Feinstufen. Für konstante Farbwiedergabe größerer Serien ist Offset ideal. Testen Sie Bildschärfe und Tonwerte vorab und stimmen Sie Profile mit der Druckerei verbindlich ab.

Nachhaltige Materialien und Prozesse

Recyclingpapiere mit Zertifizierung, mineralölfreie Farben und kurze Transportwege reduzieren den Fußabdruck. Kommunizieren Sie verantwortungsvolle Entscheidungen transparent. Das stärkt nicht nur Ihr Image, sondern spiegelt Haltung, die in Ihren Projekten ohnehin lebt.

Proofing ohne Kompromisse

Ein farbverbindlicher Proof, ein Dummie für Haptik und Falz, sowie eine Preflight‑Prüfung aller Daten sind Pflicht. Kontrollieren Sie Bildauflösungen, Beschnitt, Linienstärken und Schwarzaufbau, um Überraschungen zu vermeiden und Qualität reproduzierbar zu machen.

Verteilung, Touchpoints und Resonanz messen

Kuratiertes Mailing an passende Entscheider:innen, Beileger in Materialboxen, personalisierte Anschreiben mit kurzer Notiz zum jeweiligen Bedarf. Qualität der Kontakte schlägt Quantität. Fragen Sie: Wo blättert Ihre Zielgruppe wirklich mit Zeit und Muße?

Verteilung, Touchpoints und Resonanz messen

Platzieren Sie Broschüren in Showrooms, bei Partner:innen, auf Messen und in Bibliotheken von Architekturverbänden. Ein kleines Leitsystem am Stand verstärkt die Mitnahme. Dokumentieren Sie Beobachtungen: Welche Seiten werden aufgeschlagen? Was bleibt hängen?

Anekdote aus dem Studio

Ein junges Büro ersetzte glänzendes Papier durch eine matte, stoffliche Haptik und reduzierte Texte radikal. Der QR‑Code führte zu einer ruhigen Videoführung. Zwei Wochen später kam eine Einladung zur Hotel‑Pitchrunde – ausgelöst durch spürbare Haltung.

Drei häufige Stolpersteine

Zu viel Text ohne Hierarchie, Bilder mit Mischlicht und fehlende CTA. Alle drei mindern Fokus und Handlungsbereitschaft. Bauen Sie stattdessen klare Ebenen, konsistente Bildstile und leise, aber präzise Aufforderungen ein. Welche Fehler sehen Sie am häufigsten?
Thestrongermanproject
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